EuGH-Urteil

Gedanken zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum Thema Kopftücher:

 

meine Freiheit

Ich bin katholisch, ich glaube an Gott.

Ich finde unseren jetzigen Papst super klasse.

Ich trage kein Kreuz - meine Freiheit.

 

Ich kenne viele muslimische Familien, alle sind tolle Menschen.

Ich bin keine Muslimin, ich könnte trotzdem ein Kopftuch tragen.

Ich finde es super chic - meine Freiheit.

 

In der Stadt begegnen mir junge Menschen,

 tätowiert, mit Piercing, mit Punkt auf der Stirn, geschminkt,

Gesichtsschmuck von ergreifend schön bis außerordentlich hässlich.

Ich schminke mich manchmal - meine Freiheit.

 

Ich stehe in einer Schlange vor einer Kasse.

Vor mir eine junge Frau - Stringtanga ragt über der gequetschten Hüftjeans hervor.

Ich muss das ertragen - eklig - ihre Entscheidung.

Ich trage so etwas nicht. Kleidung  - meine Freiheit.

 

"Oben ohne" im Freibad sitzt neben "Burkini".

Ich fühle mich von "Oben ohne" gestört, denke mir meinen Teil.

Ich sehe mir den "Burkini" an.

Hübsch, denke ich. Denken - meine Freiheit.

 

Ich bin Künstlerin, ich liebe die Farben.

Alle Farben - ich liebe es bunt. Nur Braun liebe ich nicht.

Ich finde: "Braun" sein, ist das Schlimmste. "Braun" will ich nicht sein!

 

Nun fällt mir ein: ich habe einen braunen Rock - soll ich ihn wegschmeißen?

Man könnte ja braune Röcke verbieten, das fände ich gut!

Verbietet braune Röcke!

…... 

Im Discounter nebenan arbeitet eine sehr nette Muslimin. Sie trägt ein Kopftuch, sie ist immer freundlich.

Ich stelle mich sehr gerne in ihre "Schlange" an der Kasse.

Ich hoffe und wünsche mir, dass sie ihren Arbeitsplatz mit Kopftuch behalten wird.

Ich bete dafür, weil ich Christin bin und die Menschen annehmen soll und kann.

Begegne Deinem Nächsten - mein Glaubensbekenntnis

meine Freiheit

 

 

 

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